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Feuerfest Klasse a

Die Norm EN 14973 legt die Anforderungen für die Konstruktion, den Bau, die Installation und den Einsatz von Förderbändern in unterirdischen Anwendungen, wie z.B. in Bergwerken oder Tunneln, fest. Diese Förderbänder müssen so konzipiert sein, dass sie sowohl die Sicherheit des Bedieners als auch die Effizienz des Förderers gewährleisten. Die Qualität der Materialien und Verbindungen, die in Förderbändern verwendet werden, ist entscheidend für den reibungslosen Betrieb und die Langlebigkeit von Untertageanlagen.

Gurte, die in unterirdischen Umgebungen wie Bergwerken und Tunneln eingesetzt werden, müssen eine Reihe von technischen Anforderungen erfüllen, sowohl in Bezug auf die physische Leistungsfähigkeit als auch auf die Sicherheitsmerkmale. Zu den wichtigsten Aspekten, die gemäß EN 14973 zu berücksichtigen sind, gehören:

  • Verschleißfestigkeit: Riemen müssen einer hohen mechanischen Belastung und ständiger Reibung mit dem Fördergut standhalten und ihre Integrität über die Zeit hinweg bewahren.

  • Feuerbeständigkeit: Die Norm schreibt vor, dass unterirdische Förderanlagen aus selbstverlöschenden Materialien bestehen und feuerbeständig sein müssen. Dies ist besonders wichtig, um die Risiken in unterirdischen Umgebungen zu verringern, wo Notfallsituationen besonders gefährlich sein können.

  • Rauchentwicklung: Die Bänder müssen selbst im Falle eines Brandes oder einer Überhitzung nur geringe Mengen an giftigen Dämpfen abgeben, um die Sicherheit der Bediener und der unterirdischen Belüftungssysteme zu gewährleisten.

  • Chemische Beständigkeit: Die Klebebandmaterialien müssen in der Lage sein, den in unterirdischen Bereichen vorkommenden chemischen Stoffen und Umgebungsbedingungen, wie Feuchtigkeit und korrosiven Substanzen, zu widerstehen.

Mechanische und strukturelle Eigenschaften
Die für unterirdische Förderbänder verwendeten Mischungen müssen bestimmte mechanische Eigenschaften aufweisen, um eine hohe Leistung zu gewährleisten, wie zum Beispiel:

  • Hohe Zugkraft: Gürtel müssen so konzipiert sein, dass sie hohen Gewichten standhalten, ohne ihre Integrität zu beeinträchtigen.

  • Flexibilität: Die Fähigkeit, sich zu biegen, ohne zu reißen oder zu brechen, selbst unter kalten Bedingungen, ist von entscheidender Bedeutung, da unterirdische Förderanlagen oft engen Kurven und mechanischen Belastungen ausgesetzt sind.

  • Ermüdungsbeständigkeit: Die Verbindung muss wiederholten Belastungszyklen standhalten, wie sie z.B. beim Transport von schweren oder abrasiven Materialien auftreten.

Sicherheits- und Umweltschutznormen
EN 14973 enthält Richtlinien für die Sicherheit beim Betrieb von Untertageförderern. Zu den wichtigsten Anforderungen gehören:

  • Brandschutz: Die Gürtel müssen so konstruiert sein, dass das Brandrisiko minimiert wird, indem feuerfeste Materialien verwendet und die Ansammlung von brennbarem Staub begrenzt wird.

  • Überwachungssysteme: Die Norm schreibt vor, dass Förderbänder mit Systemen zur Überwachung der Betriebsbedingungen, wie z.B. der Bandtemperatur, ausgestattet sein müssen, um eventuelle Fehlfunktionen oder Gefahren zu erkennen.

  • Minimierung der Umweltrisiken: Die Verwendung von Verbindungen mit geringen Emissionen giftiger Gase und Dämpfe ist entscheidend für den Schutz der Umwelt und die Sicherheit der Arbeiter im Untergrund.


Zusammenfassend lässt sich sagen, dass unterirdische Förderanlagen so konstruiert werden müssen, dass sie die Anforderungen der EN 14973 erfüllen und eine hohe Leistung in Bezug auf mechanische Festigkeit, Sicherheit gegen Feuer und Rauchemissionen sowie chemische Beständigkeit gewährleisten. Die Wahl der richtigen Mischungen und eine sorgfältige Konstruktion sind für die Sicherheit der Bediener und die Lebensdauer der Anlagen unerlässlich. Es ist wichtig, dass die verwendeten Bänder diese Normen erfüllen, um Risiken zu vermeiden und die betriebliche Effizienz in unterirdischen Umgebungen zu optimieren.

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