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HITZEBESTÄNDIGKEIT

Eine Umgebung mit hohen Temperaturen beschleunigt den Alterungsprozess, wodurch der Gummi verhärtet und rissig wird. Hitze hat auch eine sehr schädliche Wirkung auf die Karkasse des Gurtes selbst, da sie die Haftung zwischen der Deckschicht und der Karkasse sowie zwischen den Gewebeschichten der Karkasse beschädigt. Dies führt buchstäblich dazu, dass der Gürtel reißt. Dies wird gemeinhin als ‚De-Laminierung‘ bezeichnet. Da der Gummi durch die Hitzeeinwirkung härter und weniger elastisch wird, können die Zugfestigkeit und die Bruchdehnung um bis zu 80 Prozent abnehmen. Dadurch werden die Betriebsfestigkeit und die Flexibilität effektiv zerstört. Gleichzeitig kann die Abriebfestigkeit um bis zu 40% oder mehr abnehmen.

Förderbänder, die für den Transport von Hochtemperaturmaterialien wie Klinker, Koks, Gusseisen, Glas oder anderen hoch erhitzten Produkten bestimmt sind, müssen aus speziellen Gummimischungen hergestellt werden, die hohen Temperaturen standhalten können, ohne vorzeitig zu verderben.

Diese Bänder müssen garantieren:

  • TemperaturbeständigkeitDie Fähigkeit, mit heißen Materialien zu arbeiten, ohne die strukturelle Integrität zu beeinträchtigen.
  • Thermische StabilitätBeibehaltung der mechanischen Eigenschaften trotz Hitzeeinwirkung.
  • Verlängerte Lebensdauergeringere Abnutzung und weniger Risse aufgrund der Temperatur.

Die Norm ISO 4195 spezifiziert eine mTestverfahren zur Bestimmung der Beständigkeit gegen thermische Alterung von Gummiförderbändern. Dieser Test simuliert die Einsatzbedingungen bei erhöhten Temperaturen, um die Veränderungen der mechanischen Eigenschaften von Gummi im Laufe der Zeit zu bewerten.

ISO 4195 Testverfahren

  1. Vorbereitung der Probe
    • Die Gummiproben werden vom Förderband genommen.
    • Die Abmessungen der Muster müssen den Spezifikationen der Norm entsprechen.
  2. Exposition gegenüber Hitze
    • Die Proben werden für einen bestimmten Zeitraum in einen temperaturgesteuerten Ofen gelegt (z.B. 70 °C, 100 °C oder 125 °C für 72, 96 oder 168 Stunden, je nach Anwendung).
  3. Messen mechanischer Eigenschaften
    Nach der thermischen Alterung werden die folgenden Eigenschaften mit denen der ursprünglichen Proben verglichen:
    • Zugfestigkeit (MPa)
    • Dehnung bei Bruch (%)
    • Shore-Härte A
  4. Auswertung der Ergebnisse
    • Die prozentuale Veränderung der Eigenschaften gegenüber ihren Ausgangswerten wird berechnet.

EIN REFERENZHANDBUCH FÜR UNSERE HITZESCHILDE

HR130: Maximale Betriebstemperatur 130° mit 150° Spitzenwerten

HR150Maximale Betriebstemperatur 150° mit 180° Spitzenwerten

HR180: Maximale Betriebstemperatur 180° mit 220° Spitzenwerten

HR220: Maximale Betriebstemperatur 220° mit Spitzenwerten von 300°.

HR300: Maximale Betriebstemperatur 300° mit Spitzenwerten von 500°.

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